Statement des Arbeitskreises „Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit“ der Kirchengemeinde Frieden und Hoffnung

[Statement vom 24. Oktober, hochgeladen am Abend des 25. Oktober]

20.000 Autos am Tag fahren auf der Kesselsdorfer Straße. Es gibt nur wenige Bäume, grauer Beton bestimmt das Bild. Wie soll man da flanieren und sich unterhalten wenn man sein eigenes Wort nicht versteht?

Wie könnte die Kesselsdorfer Straße in 10 Jahren aussehen? Straßencafés haben Ihre Stühle auf den Gehwegen und laden zum Verweilen ein. Radfahrer können 2 Spuren für schnelles und langsames Fahren nutzen. Autos und Straßenbahnen teilen sich die Straße auf einer Spur. Bäume und Beete in dichtem Abstand säumen den Gehwegrand zur Straße.

Eine nachhaltige und demokratische Entwicklung dieses Stadtteils beinhaltet unserer Ansicht nach, die Bürgerinnen und Bürger mit ihren Interessen in die Planung konkret einzubeziehen. Nicht alleinig Verkehrsingenieure sollten derart wichtige Entscheidungen treffen.

Dafür möchten wir uns engagieren.

Michael Finken
AK Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit